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Das Bundesamt für Kultur BAK hat in Zusammenarbeit mit den Musikverbänden  eine Fachgruppe ins Leben gerufen. Unter der Leitung von Hector Herzig, der vom BAK für die Entwicklung des neuen Programms beauftragt wurde, finden monatlich Arbeitsgruppen mit Vertreterinnen und Vertretern von zurzeit zehn Musikverbänden statt, um die Struktur und den Inhalt des staatlichen Förderungsprogramms für Laienmusikerinnen und -musiker herauszuarbeiten.

In einem Interview mit Niklaus Rüegg in der Mai-Ausgabe der Schweizer Musikzeitung schilderte Hektor Herzig die wesentlichen Punkte von «Jugend+Musik». Die Ausbildungskurse würden zwischen neun und zwanzig Unterrichts-Einheiten umfassen, und die zwischen zwei und sieben Tage dauernden Musik-Camps böten pro Tag mindestens 240 Minuten musikalische Aktivität. Konkrete Ideen nannte Hektor Herzig auch in Bezug auf die Ausbildung der Leiterinnen und Leiter von «Jugend+Musik». Sie nehmen zunächst an einer sieben Tage dauernden Grundausbildung teil und besuchen danach alle zwei Jahre weiterführende Kurse.

Hector Herzig unterschied klar zwischen der Positionierung des Programms «Jugend+Musik» und derjenigen einer Musikschule: «Jugend+Musik» bewege sich im Amateur- und Freizeitbereich, während Musikschulen Bildungsinstitutionen seien, die von professionellen Musikerinnen und Musikern mit Master-Diplom betreut würden.