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Chor / chœur / coro / chor 28.06.2018

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Das Jugendensemble Prättigau am „Rezia cantat“ in Chiavenna

Bereits eingesungen von der Reise erreichten wir Chiavenna kurz nach 10.00 Uhr. Nach wenigen Minuten an der Sonne wurde uns so richtig bewusst, dass uns ein ganzer Tag in langen schwarzen Hosen und unserem schwarzen Chorshirt erwartete.
Mit der Karte in der Hand machten wir zehn Sängerinnen plus Pianist uns auf den Weg zum abgemachten Treffpunkt.
Den Männerchor Maienfeld – unter der Leitung unserer reizenden Dirigentin Iris Vogt Klaas – verpassten wir leider knapp. Aus diesem Grund war der Applaus unsererseits noch lauter als derjenige der weiteren Zuhörer.

Nachdem wir unsere beiden Dirigentinnen Tanja und Iris endlich gefunden hatten, machten wir uns zusammen auf den Weg zur nächsten "Location", wo der Kinder- und Jugendchor seinen Auftritt hatte. Die grössten Fans? Wir natürlich!

Anschliessend wanderten wir weiter zu einem "Palazzo", wo wir, das Jugendensemble Prättigau, unser Freisingen hatten. Es muss noch erwähnt werden, wie schön die einzelnen Auftrittsorte in Chiavenna waren; einfach atemberaubend.

Unsere vier Stücke Royals, bruuni Auge, And so it goes sowie Hefe stiessen beim Publikum (welches leider nicht so zahlreich erschienen war) auf grosse Begeisterung. Wir würden "etwas Frische", wie es eine Zuhörerin nannte, in das Ganze bringen. Zufrieden mit diesem Feedback machten wir uns auf den Weg zum Mittagessen, wo wir unseren Teller italienische Pasta genossen.

Nach dem Mittagessen genossen wir noch "un gelato". Wir schlüpften für kurze Zeit selbst in die Rolle der Zuhörer, bevor wir uns bereits für das Einsingen mit Tanja Däscher trafen. In der erdrückenden Hitze eines eher älteren Schulzimmers versuchten wir, die Nervosität zu überspielen und uns für unseren Auftritt bereit zu machen.

Wir liefen zusammen mit unseren beiden Dirigentinnen zur Kirche "Santa Maria", wo uns ein zahlreiches Publikum erwartete. Unser erstes Lied "Royals", noch etwas nervös und eingeschüchtert beendet, wurde unsere gesamte Energie in die letzten beiden Stücke "And so it goes" und "Hefe" gesteckt, was einen tobenden Applaus zur Folge hatte. Unser Ziel war erreicht: Die Menschen zum Strahlen bringen.

Draussen wurden wir von Glückwünschen sowie Komplimenten umgeben, was Musik für unsere Ohren war. Wir hatten uns unseren "gsprütza Wissa" mehr als verdient.

Um 17.00 Uhr trafen wir uns mit unserem italienischen Richter, welcher von uns begeistert war. Wir erhielten viele konstruktive Kritik sowie sehr viel Lob, welches wir dankend annahmen. Unser Auftritt mit "Hefe" hatte es ihm besonders angetan.

Mit einem Lächeln im Gesicht und einer 5.5 als Note verliessen wir nach einem wunderschönen Tag erschöpft, aber zufrieden, Chiavenna und traten gemeinsam die Heimreise an. 

Bild zVg

Olivia Evolo